1989 GameBoy

Der Game Boy erobert weltweit fast alle Kinderzimmer

Wir schreiben das Jahr 1989. Im Land der aufgehenden Sonne wurde soeben der GameBoy entwickelt und auf den Markt geworfen. Eine neue Spieleära hat soeben ihren Ursprung gefunden und das alles Dank seinem Entwickler Miyamoto. Das man spielen konnte war zwar nichts neues, man hatte ja den Nintendo NES, aber der Umstand, das man mit dem Game Boy nun ÜBERALL  Tetris, Zelda oder Super Mario spielen konnte war das beste überhaupt. Wenn man damals in der Schule nun verschlafene Augen hatte wusste man meisten worauf das zurückzuführen war. Doch so sehr die Augen auch am zufallen war, man kämpfte stets rigoros dagegen an nicht einzuschlafen und möglichst am “Drücker” zu bleiben. Zu dieser Zeit hagelte es auch mehr Anschiss von Seiten der Eltern, da diese meistens abends, wenn die Kinder schon längst schlafen sollten, immer noch die Klänge des Gameboys hörten. In der Regel war es so, das die meisten ihren treuen Weggefährten über Nacht bei ihrer Mutter abgeben mussten, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen und womöglich noch die Schule zu vernachlässigen.

 

Der erste GameBoy war nicht gerade billig

 

Mit einem stolzen Preis von ca. 150,- DM war der Gameboy erhältlich. Er kam in einer schönen Box und hatte einiges an Umfang dabei. Das Spiel Tetris war standardmäßig beim Kauf mit dabei, Kopfhörer, sowie ein GameBoy Link Kabel, welches es ermöglichte, gegeneinander zu spielen. Da Tetris relativ schnell out war war der erste Spielekauf für den Game Boy meist das Spiel Super Mario Land”. Hier konnte man jedoch nur mit Super Mario spielen und nicht auf die Hilfe von Luigi zurückgreifen, wie es beim NES der Fall war. Es kostete ca. 40,- DM und hatte hinten auf der kleinen Spielekassette ein schönes Bild drauf, welches beim Anblick die Finger schon zum Jucken brachte. Aber zur damaligen Zeit war das für ein Kind schon wirklich viel Geld und somit standen neue Spiele meistens nur zum Geburtstag oder zu Weihnachten an. Deshalb war es damals üblich, das man seine Spiele im Gegenzug für ein anderes verliehen hat.

 

Game Boy ist dennoch Nintendos Verkaufsschlager geworden

 

Trotz des hohen Preises für ein Kinderspielzeug wurde der Gameboy Laut Angaben von Nintendo weltweit über 100 Millionen mal verkauft. Angefangen hat der Gameboy als ziemlich robuster “Klotz” – aber damals hatte man natürlich daran nichts auszusetzen. Mit der Zeit hat der Gameboy sich jedoch designtechnisch stark verändert. Zum einem um ihn zum “Spielen” angenehmer zu machen und zum anderen natürlich Einsparungen bei Gewicht und Größe, um ihn für den alltäglichen Gebrauch angenehmer zu machen. Doch nicht nur das, mittlerweile kann man nun auch aus einer Vielzahl von Farben wählen und es sollte für jeden Geschmack, egal ob Junge oder Mädchen, der passende GameBoy verfügbar sein. Es folgten schnell Nachfolger wie z.B. der GameBoy Pocket.